16.06.2009
Anlässlich
des 2. Bildungsstreiks in der Bundesrepublik spricht sich die
Bundesschülerkonferenz für ein stärkeres Engagement in den Mitwirkungsgremien
aus.
„Es fällt vielen leicht sich einen Tag im Jahr auf die Straße zu stellen, aber die kontinuierliche Arbeit hat den größeren Effekt.“ sagt Benjamin Frank Hilbert Vorsitzender der BSK. Jedes Schülergremium auf Landesebene entscheidet für sich, welchen Weg es geht. Vielen ist die Unterstützung nicht möglich, da nur ein Bruchteil der Schüler auf die Straße gehen und die Forderungen nicht von der Masse mitgetragen werden. Auch der BSK ist daran gelegen, kleinere Klassen und weniger Unterrichtsausfall in den Schulen zu haben, aber den Kapitalismus zu kritisieren? „Wo Bildung drauf steht soll auch Bildung drin sein! Deshalb erwarte ich vom Bildungsstreik eine vordergründige Beschäftigung mit Bildungsthemen.“ so Hilbert. Die unübersichtlich zusammengestellten Forderungskataloge lassen viele nicht wissen, was gefordert wird. Auch deshalb ist die Unterstützung der Bundesschülerkonferenz nicht möglich. Außerdem möchte das Gremium betonen, dass es sich nicht auf die Studentenschaft bezieht.
Bundesschülerkonferenz
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