19.10.2009
Die Bundesschülerkonferenz zeigt sich schockiert über die Vorfälle rund um die Internetplattform SchülerVZ.
„Ich finde es verantwortungslos, dass ein Netzwerk, in dem sich hauptsächlich Minderjährige aufhalten, ein solch großes Sicherheitsloch aufweist und so Datenklau ermöglicht.“ meint Benjamin Frank Hilbert, Vorsitzender der Bundesschülerkonferenz.
Doch vielmehr als der Datenskandal beschäftigt das Gremium die Frage, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Kindern und Jugendlichen fehlt es offensichtlich an gezielter Aufklärung im Umgang mit ihren Daten. Das Ausfüllen von Nutzerprofilen, Mitmachen bei Gewinnspielen und unbewusste Weitergabe von Daten ist zum Alltag geworden.
Die Bundesschülerkonferenz fordert in diesem Zusammenhang eine bessere Aufklärung im Unterricht, um Schüler vor solchen Missbrauch zu schützen. Dazu gehört die Weitergabe von Daten im alltäglichen Leben genauso, wie die Veröffentlichung ihrer Profile im Internet und die Sensibilisierung für diese Prozesse. „Trotzdem sollte man versuchen, die Schüler nicht im Umgang mit dem Internet zu verunsichern.“ meint Hilbert.
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