14.05.2009
Die
Bundesschülerkonferenz setzt sich für die individuelle Förderung von Schülern
aller Altersgruppen ein.
„Die individuelle Sicht auf den Einzelnen ermöglicht
die Integration aller Schülerinnen und Schüler in die Lerngemeinschaft sowie
deren individuelle Förderung und Herausforderung.“ meint Benjamin Hilbert, der
Vorsitzende der Bundesschülerkonferenz. Der Unterricht in den Schulen soll so
verändert werden, dass Stärken und Schwächen ausfindig gemacht werden können.
Dazu wird eine klare Trennung von Lern- und Bewertungssituation gefordert. So wird es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Fehler zuzulassen und sich angstfrei zu entwickeln. Aus Fehlern kann gelernt werden.
Leistungsbewertung muss aus Sicht der Bundesschülerkonferenz nicht nur die Notenvergabe sein, sondern auch eine umfassende, nachvollziehbare und regelmäßige Rückmeldung über den Lernstand.
„Um für alle Schülerinnen und Schüler Chancengleichheit zu gewährleisten, muss die individuelle Förderung ausgebaut werden! Dafür müssen alle Bundesländer ihre Investitionen in den Bildungsbereich erhöhen und für vergleichbare Lernbedingungen sorgen.“ so Hilbert.
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Cathleen Haack (Pressesprecherin der BSK).
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