10.03.2009
Die Bundesschülerkonferenz begrüßt den Beschluss der Kultusministerkonferenz zukünftig auch mit einem Meisterbrief zum Studium zugelassen zu werden.
Mit dieser Regelung so der Stellv. Vorsitzender
Mehmet Kan (Baden-Württemberg) werden die Rahmenbedingen geschaffen, dass
zukünftig Personen mit einer praktischen beruflichen Weiterbildung, wie dem
Erwerb eines Meisterbriefs, auch ein Studium absolvieren dürfen und können.
Dabei sind sie nicht mehr auf die allgemeine Hochschulreife zwingend
angewiesen. Dadurch ist einer weiterer notwendiger Schritt zur Stärkung der
Beruflichen Bildung gewährleistet so Mehmet Kan weiter.
In diesem Zusammenhang verweisen die Stellv. Vorsitzende Carolin Walther (Saarland) und der BSK-Hauptsekretär Michael Rack (Hessen) darauf hin, dass es auch für andere Bereiche der Beruflichen Weiterbildung z.B. die der zwei und mehrjährigen Fachschulen die auf eine Berufliche Ausbildung aufbauen.
Deshalb schlägt die Bundesschülerkonferenz ein Punktesystem vor, dass
in Kooperation mit den Hochschulen in Rahmen eines Studienabkommens
etabliert werden sollte. Durch dieses Punktesystem können die
Absolventen ihr bereits absolviertes Studium an den Fachschulen
anrechnen lassen und haben die Möglichkeit auf eine Verkürzung der
Studienzeit, da der Lehrinhalt bereits vermittelt wurde.
Eine mögliche Alternative ist die Integration der Fachschulen in das
European Credit Transfer System (ETCS), eine europaweite
Standardisierung und Anerkennung von Ausbildung und Abschlüssen.
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